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Die innere Ordnung wiederfinden...

Innere-Familie in Ordnung = Innenwelt in Harmonie: Wer sich selbst „in Ordnung bringt“, kann auch anderen dabei helfen, wieder in Ordnung zu kommen.

Ich bin so Viele – es ist ein Wunder, dass wir alle in ein Auto passen.

Dr. med. Gunther Schmidt

Arzt/ Pionier der Hypnosystemik, Systelios-Klinik & Milton-Erickson-Institut-Heidelberg


Intensivtraining & Intensiv-Therapietage bei Jörg Fuhrmann

Heilung der „Inneren Familie“ – Ordnung in die Innere Familie bringen

Bodensee – Baden-Württemberg – Schaffhausen – Thurgau – Zürich


Das freiraum-Institut-Konzept des „Inner-Team-Focusing®“ und der „Achtsamkeitsbasierten DeHypnose“ (nach Jörg Fuhrmann) basiert auf unterschiedlichen psychologischen, philosophischen Strömungen sowie auf den Erfahrungserkenntnissen verschiedener traditioneller, spiritueller Übungswege. Die viertägige intensive Einzelarbeit oder auf Wunsch in Kleinstgruppe, ist Teil der Ausbildung zum „DeHypnose-Coach (ITF)“ und dient v.a. der persönlichen Entwicklung und Prozessarbeit mit der eigenen Persönlichkeits- und Charakterstruktur bei der das Konzept „Innere-Familie“ am freiraum-Institut v.a. auch im Einzelcoaching als Intensivwoche seit 2007 einen wesentlichen Baustein bildet.

Dr. Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, sprach diesbezüglich bereits 1923 – angelehnt an Platon – vom „Über Ich“, „Ich“ und „Es“. Sein Schüler Carl Gustav Jung entwickelte ebenfalls ein umfassendes Archetypen- und Komplexe-System, welches ebenfalls in die Richtung der inneren Multiplizität geht. Unter „Inneres Team“ (Prof. Friedemann Schulz v. Thun) oder „Inneres Parlament“ (Dr. Gunther Schmidt) versteht man unterschiedliche Persönlichkeitsinstanzen und Persönlichkeitsanteile, die miteinander in Kooperation stehen oder im Widerspruch sind. Der Teilpersönlichkeits-Begriff wurde ertmalig Anfang des letzten Jahrhunderts von Dr. Roberto Assagioli eingeführt. Bekannt geworden ist diese hypnosystemische Art des Herangehens vor allem auch durch Dr. Virginia Satir und Prof. Richard C. Schwartz, der die systemische „Internal-Family-System-Therapy“ (IFS) prägte. Da gibt es starke und schwache, mutige und ängstliche, liebevolle und zornige, kindliche und Erwachsene Facetten. Nicht zu vergessen ist dabei freilich die kontaktbasierte Teilearbeit mit den unterschiedlichen Persönlichkeitsfacetten, wie Dr. Frederick Perls sie in der Gestalttherapie praktiziert hat und wie sie, explizit in der Arbeit mit der „Inneren Familie“ von Dr. Claudio Naranjo aufgegriffen worden ist.

Für C. G. Jung galt die Erforschung der sogenannten „Komplexe“, welche er selbst mit Pierre Janets „Fixen Ideen“ verglich und die wesentliche Merkmale hypnotischer Fixierungen aufweisen, als Königsweg zum Unbewussten. Er erkannte, dass mit der maskenhaften Unterdrückung bestimmter (unbewusster) Persönlichkeitsfacetten (in den unbewussten Bereich), entsprechende Teilpersönlichkeiten entstehen, welche diese Aspekte in gewisser Weise verkörpern und stellvertretend reaktiv ausagieren. Als „Schatten“ bezeichnete Jung die „erste Teilpersönlichkeit“, welche all die ungeliebten Anteile wie bspw. Aggression, Egoismus, Ignoranz, Lust, Macht oder Neid integriert. Der Schatten bildet somit eine Art dunkler Gegenpol zur gesellschaftlich und sozial anerkannten Idealpersönlichkeit(sfacette). Der Volksmund spricht in diesem Kontext mitunter auch stark vereinfacht von „Engelchen und Teufelchen“. Gegengeschlechtliche Schattenaspekte bildeten die zweite Teilpersönlichkeit als unterdrückte weibliche („Anima“) und männliche („Animus“) Handlungsweisen. Für Jung müssen diese Anteile des jeweils anderen Geschlechtes vor allem ab der Lebensmitte integriert werden, damit ein weiteres persönliches und spirituelles Wachstum möglich wird.

Wie Sie harmonischer zusammen spielenWir arbeiten – im Sinne von Melanie Kleins Objektbeziehungs-Theorie – häufig mit internalisierten, holografieähnlichen Repräsentanzen von Familienmitgliedern der eigenen Kindheit. So können die leiblichen Eltern mitunter schon verstorben oder im Altersheim sein – die inneren Elternbilder von damals trägt man allerdings immer noch mit sich herum. Leider sind diese in den seltensten Fällen durchweg positiv besetzt. Meistens ist es eher der Fall, dass Eltern Ihre eigenen, unbearbeiteten Themen unbewusst und ungewollt an Ihre Kinder weitergeben. Auf diesem Wege materialisieren sich die Konflikte dann in den seelischen Instanzen, welche die moderne Psychologie als „Innere Kinder“ bezeichnet. Die Menschen haben ziemlich ähnliche Beziehungen zu ihren jeweiligen Ich-Anteilen, wie ihre Eltern sie zu diesen Anteilen hatten. In der Bibel wird bezüglich der Weitergabe des belastenden Materials auch von „Erbsünde“ gesprochen – im Schamanentum würde man mitunter von „Besetzung“ sprechen. Der Psychoanalytiker, wie der Gestalttherapeut nennt dies „Introjektion“. Sogenannte „Innere Schweinehunde“, „Innere Kritiker“, „Innere Richter“, „Innere Antreiber“, „Innere Verneiner“ oder „Innere Rebellen“ sind die Resultate jener Übernahmen oder einstigen „Selbst-Rettungsversuche“. Dr. Stephen Wolinsky spricht diesbezüglich sogar vom „bösen Inneren Kindteil“ – wobei uns dieser Begriff zu wertend klingt. Als „Innerer Richter“ oder „Innerer Kritiker“ verstehen wir in der inneren Teilearbeit die Instanz(en), welche Sigmund Freud am ehesten mit dem „Über-Ich“ und Fritz Perls mit dem „Top-Dog“ in Verbindung gebracht haben.MerkenMerken

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Inner-Team-Focusing®: Arbeit mit destruktiven inneren Anteilen & FacettenDiese oftmals als eher hemmend oder gar destruktiv erlebten Anteile kennt sicherlich jeder von uns, der durch eine klassische Kindheit der Neuzeit gegangen ist. Aber auch in den alten Kulturen scheint es sehr starke Kritikerstimmen gegeben zu haben, die sich häufig in Tabus, dämonenhaften Projektionen und Visionen geäußert haben. Wofür kann uns der bewusste Umgang in der heutigen Zeit mit den inneren Richtern und Kritikern behilflich sein?  Nun, die Antwort fällt recht einfach aus: Wenn wir uns eben dieser innerer Manageranteile bewusst(er) werden, bekommen wir ein viel deutlicheres Bild von deren eigentlicher Motivation. Denn jene Facetten von uns selbst werden nicht selten von einer alten Angst oder von konditioniertem Unbehagen angetrieben. Die den inneren Richtern und Kritikern zugrunde liegenden Phänomene wollen oftmals einfach nur gesehen, gewürdigt und gehalten werden, um auf diese Weise ein Stück weit losgelassen werden zu können. In Folge dessen müssen diese inneren Anteile welche uns entweder massiv zu noch mehr Leistung antreiben, oder möglicherweise davon abhalten wirklich – in unserem eigenen Sinne – erfolgreich im Leben zu werden, nicht mehr permanent auf unsere „innere Bühne“ stürmen um uns die „rote Karte“ zu zeigen. Letzteres bedeutet auch, dass wir uns weniger mit kritischen inneren Botschaften wie bspw. „Du musst!“, „Du sollst!“ oder „Wenn nicht dann!“ auseinandersetzen müssen. Das wiederum macht das Leben, zumindest mittel-langfristig, einfach einfacher und substantieller. Dieser Übertragungsprozess setzt sich in der Regel so lange innerfamiliär fort, bis einer in den nachfolgenden Generationen aufwacht und beginnt die Wunden zu heilen. Dies kann generationsübergreifend und stellvertretend in beide Richtungen geschehen, dass ist die „Frohe Botschaft“ des ITF.

Jhankri: Danashing TamangHier sehen wir also eine weitere deutliche Parallele des systemischen Arbeitens und dem Modell „Innere-Familie“ mit den Heilungsmethoden der traditionellen Kulturen. Denn auch dort wird mit der gesamten Familie gearbeitet – oftmals ebenso stellvertretend. Weitere Parallelen finden wir bei den Konzepten vom „Inneren Helfer“ oder „Sicheren Ort“. Beide entstammen den inneren Reisen des Schamanen. Wir finden vieles, unter anderem Namen in den modernen Therapie-Konzepten wieder. Letztlich nur ein Zeichen dafür, dass alles weiter zusammenwächst und das, dass „alte Wissen“ auf verschlungenen Wegen wiederkommt. So oder so, geht es dabei immer um den Versuch das größtmögliche Maß an Harmonie herzustellen. Eine Harmonie, die sich vom Innen auf das Außen überträgt – ob man dies forciert oder nicht.  In diesem Sinne kann ein jeder seinen Anteil zu einer heileren (Um)Welt besteuern.

Intensivarbeit „Innere-Familie“ – mögliche Ergebnisse…

Die Arbeit mit dem Inner-Team-Focusing® (ITF) und der „Inneren Familie“ erweist sich vor allem bei folgenden Themen/ Problemen als hilfreich:

– Therapeutische Professionalisierung durch persönliche Quantensprünge, dank integraler De-Hypnose und Bewusstseinsschulung

– Hypnosystemische Aufstellungsarbeit mit Familien, Teams und Einzelpersonen (Heilung von Beziehungsstrukturen)

– Verständnis die Landkarten des inneren und äußeren Netzwerks (Distanz durch Meta-Ebene)

– Befreiung von zerstörerischen Introjekten und Inneren Kritikerstimmen

– Heilung destruktiver Liebes- und negativer Familienbeziehungen

– Selbst-Bewusstsein, Selbst-Erkenntnis und Selbst-Kompetenz erweitern  (Verständnis für innere Widersprüchlichkeiten)

– Lösungsfindung in beraterischen Zwickmühlen, klassischen Double-Binds und energiezehrenden Pattsituationen (Sucht/ Trennung/ Jobwechsel etc.)

– Wechsel vom Kopf(-Denken) zum Körper(-Gefühl) (Vertiefung des Erlebens/ Bewusstseins)

DeHypnose-DVD´s

Von der 2017er infomed-Therapeutenfortbildung in München gibt es eine DVD vom Vortragsabend bei dem Jörg Fuhrmann über „DeHypnose, Krisen & die Urweisheit“ sprach – weitere Infos dazu erhalten Sie hier: Zur DVD-Info >>

Vom 2017er Infomed-Weltkongress der Ganzheitsmedizin in München gibt es einen Vortragsmitschnitt zum Thema „Kollektive & kulturelle DeHypnose“ auf DVD – weitere Infos dazu erhalten Sie hier: Zur DVD-Info >>

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© freiraum-Institut (FRI) (Konzept „Innere-Familie“ von Jörg Fuhrmann) – Teilen ausdrücklich erwünscht.

“freiraum-Institut – Hypnose & Coaching®”, “Inner-Team-Focusing® (ITF)” & “Hypnofree-Cellenergy®” sind im Handelsregister eingetragene Marken.

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