Dein Körper ist schlauer als Dein Verstand...

Erfahren Sie hier mehr über unseren Ansatz der Körpertherapie u.a. mit körperbasierter Hypnose & psychosensorischer Trauma-Arbeit.

An Jörg Fuhrmanns Arbeitsweise hat mich vor allem die Komponente der menschlichen Seite berührt und zum Staunen gebracht hat mich sein immens großes Fachwissen aus unterschiedlichen Bereichen der Therapie. Manchmal habe ich gedacht, der Mann hat schon mehrere Leben gelebt und das kann beinahe nicht sein, dass man als vierzigjähriger Mensch so ein Wissen zusammen getragen hat. Das hat mich schon Staunen gelernt.

Gertraude Weihing

Körpertherapeutin/ Mediatorin


Psyche & Körper sind eins

Körpertherapie für den ganzen Menschen


In Folge der unsäglichen, aufklärerischen Trennung oder dualistische Aufspaltung von Körper und Geist (bzw. auch von Spiritualität und Wissenschaft) wurde in der modernen Medizin lange der Geist in ähnlichem Maße vergessen wie in psychologischer Psychotherapie und Psychiatrie der Körper. In der naturärztlichen und naturheilpraktischen Medizin sowie natürlich im Ayurveda, in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde (TEN) oder den schamanischen Heilweisen der Urvölker, existiert freilich ein holistisches Menschenbild, welches Geist und Körper in einem Wechselspiel betrachtet, welches eben harmonisch oder disharmonisch sein kann.

Die Dysbalance führt dann irgendwann zu „Phänomenen“ (wie bspw. „Burnout„, „Trauma-Stress“, „Ängste“ oder „Phobien“ etc.) die wir als störend erleben und gerne wieder weghaben wollen. In dessen Folge wird dann zumeist ein entsprechender Fachmann konsultiert, der idealerweise zumindest eine Grundidee vom systemischen Zusammenspiel von Körper, Seele, Energiesystem und Geist besitzt. Um diesem Umstand gerecht zu werden hat das freiraum-Institut nicht nur viele Jahre mit ganzheitlichen Ärzten und Naturheilpraktikern zusammen gearbeitet, sondern selbst auch verschiedene Ansätze der Körpertherapie integriert, die wir in drei Ebenen gliedern und die sich integrativ-fließend mit anderen therapeutisch-medizinischen Ansätzen verbinden lassen.

1.) Neurosprache & Körperbasierte Delta-Wellen-Hypnose

Es ist allgemeiner Konsens, dass wir weit davon weg sind auch nur annähernd unser volles, körperliches Potenzial zu nutzen. Dies trifft bekanntermaßen auch auf unser Gehirn zu, welches v.a. auch eine Art Empfänger- und Senderfunktion zu besitzen scheint. Grundsätzlich besteht in jedem Menschen und jedem menschlichen Gehirn das Potenzial für herausragende und geniale Leistungen, welches auch aktiviert und genutzt werden kann. Dabei spielt die körperbasierte Hypnose im „Delta-Wellen-Bereich“ sowie das Inner-Team-Focusing® mit der neuroaffektiven Sprache und Ego-State-Arbeit einen wesentliche Rolle. Mit der Unterstützung innerer Bilder können dabei:

  • Tieftrancen sehr schnell körperlich induziert werden
  • „eingefrorene“ Hirnzellen in der motorischen Hirnrinde werden quasi „aufgetaut“
  • Körperwahrnehmung, Intuition und Kongruenz von Bauch-Kopf-IQ sich deutlich verbessern
  • allgemeines Körperbild und mentale Leistungsfähigkeit sich enorm steigern
  • Stress und energieverschwendende Verhaltensmuster sich reduzieren
  • veränderte Bewusstseinszustände erfahren werden

Die Art der körperlichen Intervention ist dabei relativ gering und bezieht sich hauptsächlich auf bestimmte Delta-Wellen-aktivierende und sogenannte hypnoide Punkte.

2.) Psychosensorisch-Bifokale Therapie & Trauma-Stress-Befreiung 

Bekannt aus dem Bereich der Traumatherapie sowie besonders von der schnellen Angst- und Phobie-Auflösung sind die sogenannten Psychosensorischen und bifokalen Techniken zu denen unterschiedliche Methoden gehören, die allesamt den Körper mit in die therapeutische Arbeit an der Psyche einbeziehen. Die bifokalen und psychosensorischen Therapietechniken lassen sich optimal ganzheitlich in die hypnotherapeutische Arbeit integrieren. Diese sind bspw.:

  • TFT – Thought Field Therapy (nach Roger Callahan)
  • AEP – Advanced Energy Psychology® (nach Dr. Fred P. Gallo)
  • iEMDR – Integrative Eye Movement Desensitization & Reprocessing  (nach Dr. Inge Grell)
  • HT – Havening®-Techniques (nach Dr. Ronald A. Ruden)
  • TRE® – Trauma Release Exercises (nach Dr. David Berceli)

Im Weiteren gibt es neue Ansätze, die über Berührung traumatische Abspeicherungen sowie neuronale und chemische Abläufe quasi „Depotenzieren“ und das Gehirn anregen Weise neue Verschaltungen zu bilden und neuronale Bahnen zu legen, sowie andere chemische Substanzen auszuschütten. Im Weiteren erkannte bereits Pierre Janet und in neuerer Zeit v.a. Peter Levine sowie David Berceli, wie Traumatisierungen sich im Körper abbilden (bspw. als zwanghafte Wiederholungen, stereotype Bewegungen, Muskelzuckungen oder Kontraktionen) und dass es sich dabei häufig um unvollendete Bewegungen/ offene Gestalten handelt. Dies ist ebenfalls mittels einfacher Übungen möglich, welche die Muskulatur einladen sich durch autonom-unbewusstes Zittern oder Vibrieren zu entladen. Diese muskuläre, körperliche Entladung ist im Selbstheilungsprozess – auf körperlicher wie auf psychischer Ebene – von elementarer Bedeutung und geschieht bspw. beim Holotropen Atmen auch manchmal von allein.

3.) Holotropes Atmen, transpersonales Atmen & Körperarbeit

Viele Konzepte und Methoden dienen der Aktivierung des menschlichen Potenzials sowie der Entfaltung der Persönlichkeit. Fast alle umfassender ausgebildeten Verfahren beziehen in irgend einer Weise die Atmung mit ein. Dabei wird häufig ein Atemrhythmus genutzt, der nicht dem alltäglichen (Bewusstsein) entspringt. Die Methode welche ich persönlich mit am effektivsten und intensivsten erlebt habe ist das sogenannte Holotrope Atmen (oder auch „Transpersonales Atmen“ genannt) nach Prof. Stanislav Grof. Ich würde sagen, dass es sich hierbei um den eindrücklichsten und einfachsten Weg zum substanzfreien Erleben „psychedelischer Erfahrungen“ handelt. In diesem Sinne ist es möglich unterschiedliche Erfahrungskategorien von biographischen über perinatale bis hin zu transpersonalen Qualitäten in einem sicheren Setting zu durchleben.

Dabei kann es, im Einklang mit dem Prozess des Atmenden, zu tiefergehenden körperorientierten Interventionen kommen, die dazu dienen energetische, körperliche oder auch psychische Verpanzerungen und Verhärtungen zu lösen, so dass der Lebensfluss anschließend wieder frei zirkulieren kann. Diese Art der körpertherapeutischen Arbeit kommt von unseren Ansätzen her der klassischen Bioenergetik oder reichianischen Körpetherapie vermutlich am nächsten – arbeitet jedoch im Fokus aus einer prozessorientierten Haltung des „Folgens“. Die holotrope Atemarbeit ist bei uns im Einzelsetting als „Intensivtag“ oder natürlich auch im klassischen Workshop möglich. Unter dem Begriff des „Transpersonalen Atmens“ finden sich ebenfalls Praxiseinheiten in unseren Trainings zur Existentiellen Tiefentherapie.

© freiraum-Institut (FRI) („Körpertherapie“-Artikel von Jörg Fuhrmann) – Teilen ausdrücklich erwünscht.

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