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DeHypnose und Entspannung ist natürlich möglich...

Inneres Team in Ordnung = Innenwelt in Harmonie

Körperweisheit integrieren = Intuition in Führung

Achtsame Prozessarbeit = Integrales Wachstum

Die beiden ersten Tage des Inner Team Focusing® wirken in mir nach und nach und nach… Es haben sich rückwirkend noch einige Dinge und Wahrnehmungen und Interpretationen verändert und ich bin endlich auf dem inneren Weg zu mir. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich auf die Schattenarbeit freuen werde. Danke für die „Heiligen Hallen“, die erst durch die ITF-Gruppe und die achtsame Atmosphäre und durch die Präsenz Jörg Fuhrmanns wirklich heilig werden.

Claudia Kerkhoff (Bottrop - Deutschland)

Heilpraktikerin


Inner-Team-Focusing® (ITF) & Achtsamkeitsbasierte DeHypnose

Inneres Team – Innere Familie – Innere Teile – Innere Richter – Innere Kinder

Bodensee – Baden-Württemberg – Schaffhausen – Thurgau – Zürich


Herzlich Willkommen zur „De-Hypnose“ des Arbeitens in und mit hypnotischer Trance, Hand in Hand mit achtsamkeitsbasierter Bewusstseinsschulung, im professionellen Coaching-/ Beratungssektor, in der Pädagogik und im Therapiefeld sowie als Unterstützung im modernen Privat- und Berufsleben allgemein. Wir bieten Ihnen eine zertifizierte Ausbildung in der holistischen DeHypnoselinie „Inner-Team-Focusing® (ITF)“ (Level 2), bzw. in Kombination mit der NGH™-Hypnosekomplettausbildung (Level 1). Dabei werden Ihnen wesentliche Inhalte für ein erfolgreiches, integrales und prozessorientiertes Arbeiten nach neuesten wissenschaftlich erforschten Standards, welche auf Achtsamkeit beruhen, vermittelt. Es existieren mittlerweile 1.000de neurologische Studien, welche die positiven Effekte von Achtsamkeit/ Kontemplation/ Zen-Meditation auf das menschliche Gehirn und den Gesamtorganismus bestätigen. Daher integrieren wir im ITF ebenso das „alte Wissen“ aus der abendländischen Mystik um es konsequent auf integrale Weise mit der hypnotischen Trancearbeit und der neuroaffektiven, inneren Teilearbeit zu verbinden.

DeHypnose Inneres Team Benediktushof

Im Gegensatz zu vielen, rein direktiven oder gar manipulativen Hypnosekonzepten, die von nur einer feststehenden Persönlichkeitsstruktur oder einem eher rudimentären Charakterverständnis ausgehen und sich auf die „Lösung“ von vermeintlichen „Problemen“ fokussieren, arbeiten wir im ITF mit einem der im Hypnosebereich modernsten Konzepte, welches den Menschen als ein Konglomerat von vielen inneren (An-)Teilen („Ego-States“) als „Prozess-Kontinuum“ versteht, welches eine immense innere Weisheit besitzt. Das ITF transformiert den mechanistischen Reparationsdenken vieler NLP- und Hypnoseformate und verkörpert – nach dem freiraum-Verständnis – eine entscheidende Grundhaltung, um überhaupt nachhaltig und wachstumsorientiert Menschen begleiten, führen oder beraten zu können.

ITF wird ebenfalls zur Marke.

Inner-Team-Focusing® (ITF) beinhaltet sowohl effektive und strukturierte DeHypnose-Arbeitsweisen zum Konzept Inneres Team und Schattenarbeit, als auch im Hintergrund, eine holistische Trance-Philosophie, die überaus vielseitig und integrativ einsetzbar ist. Vor allem im Bereich der psychosozialen Berufe und der beratenden Tätigkeiten kann dieses leicht zu erlernende „Handwerkszeug“ hilfreiche Dienste leisten und auch langfristig als persönlicher Übungsweg fungieren. Inner-Team-Focusing® ist eine professionelle Form der inneren Achtsamkeitsschulung und körperorientierten Selbstwahrnehmung sowie der neuroaffektiven Trance-Sprache, die zurück geht auf die grundlegenden therapeutischen Ansätze von Prof. Dr. Eugene T. Gendlin, Dr. Frederick S. Perls, Dr. Roberto Assagioli, Dr. Virginia Satir, Dr. Claudio Naranjo und Milton H. Erickson. Dabei ist der gut strukturierte Trance-Prozess durchaus flexibel und durch andere Methoden (bspw. Körpertherapie, Hypnosetherapie, Coaching, NLP, Gestalttherapie, Systemische Therapie, Familienaufstellung, EMDR, EFT®, Kinesiologie, Klientenzentrierte Beratung, MBSR, Yoga-Therapie, Verhaltenstherapie etc.) beliebig modifizierbar, bzw. in sie integrierbar.

ITF-Focusing & intuitive Körperwahrnehmung

Inneres Team Focusing Im ITF folgen wir Carl Rogers´ Worten: »Gefühl ist eine spontane innere Reaktion in mir – auf eine Person, eine Örtlichkeit oder eine Situation, die ich erlebe oder an die ich denke.«, indem wir uns in der achtsamen Fokussierungstechnik körperlicher Wahrnehmungen und Phänomene schulen. Dies ermöglicht, vor allem für eher kognitiv arbeitetende Coaches, Mentaltrainer und Hypnosetherapeuten, einen wesentlich körperbewussteren und körperorientierten – sprich: ganzheitlicheren – Einsatz. Doch das ITF besitzt das Potenzial, wesentlich mehr als nur eine hypnosystemische Technikerweiterung zu sein. Dadurch, dass es sowohl integrale als auch transpersonale Aspekte mit einbezieht und dabei die Aufmerksamkeit beinahe spielerisch von außen nach innen verlagert, kann es als eine Art feinfühliger Kompass zur Neujustierung und Orientierung im facettenreichen Dschungel der Persönlichkeitsmuster fungieren. Letztlich führt diese ganzheitliche innere Arbeit mit sich selbst und anderen zu mehr persönlicher Freiheit, Bewusstheit und Intuition.

Inneres Team AufstellungVor allem aber dient das ITF dazu, der inneren Stimme wieder mehr Vertrauen und Gehör zu schenken. Dadurch lassen sich viele Entscheidungen wesentlich zielgerichteter treffen und zwischenmenschliche Konflikte leichter zu einem stimmigen Abschluss bringen. Dies ist nicht nur für den professionellen Umgang mit Klienten und Kollegen, sondern auch im Umgang mit sich selbst, sinnvoll. Und letztlich gilt: Wer sich in seiner Haut, seiner Familie und an seinem Arbeitsplatz wohl fühlt, ist seltener krank, besitzt mehr Lebensfreude und Lebensenergie. Darüberhinaus leistet er zweifelsohne eine bessere Arbeit – ganz gleich, ob im angestellten oder freiberuflichen Kontext. Ein wichtiger Bestandteil des ITF-Konzeptes, bildet die Arbeit mit dem „Inneren Team“, „Inneren Richtern“, sowie die Heilung der „Inneren Familie“ und der inneren „Kind-Anteile“. Insbesondere im Bereich der psychosozialen Berufe, der beratenden und führenden Tätigkeiten, kann ein entsprechendes Wissen um die praktische Arbeit mit eben diesen individuellen Persönlichkeitsfacetten und Charakterstrukturen hilfreiche Dienste leisten. Wir kombinieren die Arbeit mit den inneren Teilen, welches auch die integrative „Hypnosystemische Aufstellungsarbeit (FRI)“ beinhaltet, schwerpunktmäßig mit dem Hinspüren in den eigenen Körper („Focusing„). Letztlich führt diese integrative Herangehensweise vor allem auch zu enormem persönlichen Wachstum und somit zu mehr innerer Freiheit, Bewusstheit und Intuition. Leider ist das Verständnis dieses sinnvollen und genialen Konzeptes, trotz der weiterführenden Pionierarbeit zahlreicher Therapie-Urgesteine wie Bateson, Berne, De Shazer, Federn, Ferrucci, Gilligan, Jung, Rossi, Schmidt, Watkins und anderen, noch immer nicht allzu bekannt.

Achtsamkeitsbasierte & kollektive ITF-DeHypnose 

DeHypnose lernenMit Hilfe der großen gesellschaftlichen Institutionen wurden zu allen Zeiten, bereits in der frühsten Kindheit, die tiefsten und in den meisten Fällen lebenslang andauernden (Post-)Hypnosen verankert. Selektiver Medienkonsum, Spezifizierung in den Bereichen Bildung und Beruf, sowie der permanente Druck durch Bürokratie, Inflation und hochfrequentem Zeitgeist erhalten heutzutage gewisse, als alltäglich und „normal“ erlebte Trancen konsequent aufrecht. Selbst im universitären Kontext findet zunehmend eine gezielt fortgeführte Form der „Verschulung“, entgegen der geistigen Ausbildung eines eigenen Standpunktes, statt. Bei derart auf Permanenz hin ausgelegte hypnotische Trance-Verankerungen („Konsensus-Trance“) ist eine Trance-Exduktion – sprich: „De-Hypnose“ – anscheinend weder erwünscht noch vorgesehen.

DeHypnoseSchließlich freut sich vor allem die Wirtschaft und Werbebranche über eine gewisse Form der suggestiven Offenheit´, welche immer schon auch von so manchen Machthabern und ruchlosen Diktatoren für ihre lebens- und menschenverachtenden Zwecke gezielt missbraucht worden sind. Interessanterweise begegnen wir in der sogenannten „freien Marktwirtschaft“ und „Demokratie“, durch, bzw. als, welche die unsrige westliche Lebensform meistens definiert wird, ähnliche Mechanismen, Abläufe und Strukturen. Dr. Claudio Naranjo erkannte, dass diese Strukturen vor allem über die Erzieher an die Menschen weitergereicht werden. Wobei sich Erstere dessen in der Regel überhaupt nicht gewahr sind, sondern häufig die Ansicht vertreten, dass sie doch nur das „Beste“ wollten. Daher wäre eine gewisse Schulung der Eltern, Erzieher, Pädagogen und Lehrer sehr wünschenswert, scheint jedoch auf breiter Ebene eher utopisch. Gleiches gilt vermutlich für die Bereiche von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Religion. Folglich bleibt wohl nur, was immer schon der Tenor gewesen war: Eigenverantwortlich zu erleben, Erkennen und zu Handeln.

Vom 2017er Infomed-Weltkongress der Ganzheitsmedizin in München gibt es einen Vortragsmitschnitt auf DVD – weitere Infos dazu erhalten Sie hier: Zur DVD-Info >>

Der „Schatten“, kollektive Trance & Alltagstrance

C.G. Jung´s Schattenkonzept in der DeHypnose

Schatten“ ist im allgemeinen Sprachgebrauch kein allzu präsenter Begriff. Dort werden meistens die Bezeichnungen „Unterbewusstsein“ oder „Unbewusstes“ für all die subtilen Persönlichkeitsanteile und Teilpersönlichkeiten benutzt, die vom alltäglichen Bewusstsein („ICH“)  nicht direkt bewusst sind. Milton H. Erickson hat das Unterbewusstsein, im Gegensatz zu Sigmund Freud, als Pool von persönlichen Ressourcen und ungenutzten Möglichkeiten verstanden. Sicherlich ein sinnvoller Richtungswechsel, vor allem in Hinblick auf bestimmte Negativtrancen im einstigen psychoanalytischen Bereich, jedoch mitunter auch eine etwas einseitige Perspektive. Denn grundsätzlich finden wir dort auch sämtliche vergessenen und verdrängten Anteile, Ego-Fixierungen, elterliche und pädagogische Konditionierungen, pränatale und frühkindliche Prägungen, subtile Wahrnehmungen, ungelebte Phantasien und Triebe sowie ungenutzte Talente. C. G. Jung nannte all diese Facetten, welche sich als plötzliche Handlungsimpulse, ungewollt oder ungeplant im Alltag offenbaren, „Komplexe“. Ihr jähes, mitunter emotionalisiertes, Durchbrechen irritiert die gewohnte Alltagsroutine des menschlichen „Ichs“ („Alltagstrance“) und stellt mitunter die zur Schau gestellte Idealpersönlichkeit („Persona“)  bloß. Ausreichend für eine derartige Situation, die sich der ICH-Kontrolle entzieht, sind nicht selten eine Geste, ein Blick oder Wort. Je enger und emotional verbundener, man könnte auch sagen „verstrickter“, eine Beziehung sich gestaltet, desto größer ist oftmals das Schatten-Aktivierungspotenzial.

Inner-Team-Focusing®: Destruktive innere Teile-Arbeit

Für Jung galt die Erforschung der Komplexe daher als Königsweg zum Unbewussten. Er unterschied dabei individuelle und archetypische Komplexebenen, welche allen Menschen gemeinsam sind („Kollektives Unbewusstes“). Mit der maskenhaften Unterdrückung bestimmter unbewusster Persönlichkeitsfacetten (in den unbewussten Bereich), entstehen entsprechende Teilpersönlichkeiten, welche diese Anteile in gewisser Weise verkörpern und stellvertretend reaktiv ausagieren. Als „Schatten“ bezeichnete Jung die „erste Teilpersönlichkeit“, welche all die ungeliebten Anteile wie bspw. Aggression, Egoismus, Ignoranz, Lust, Macht oder Neid integriert. Der Schatten bildet somit eine Art dunkler Gegenpol zur gesellschaftlich und sozial anerkannten Idealpersönlichkeit(sfacette). Der Volksmund spricht in diesem Kontext mitunter auch stark vereinfacht von „Engelchen und Teufelchen“. Gegengeschlechtliche Schattenaspekte bildeten die zweite Teilpersönlichkeit als unterdrückte weibliche („Anima“) und männliche („Animus“) Handlungsweisen. Für Jung müssen diese Anteile des jeweils anderen Geschlechtes vor allem ab der Lebensmitte integriert werden, damit ein weiteres persönliches und spirituelles Wachstum möglich wird.

SchattenarbeitAll diese verdängten oder unbewussten Anteile zeigen sich im Außen vor allem durch Reaktivität und Projektion sowie bspw. beim Therapeuten durch „Gegenübertragung“ (siehe dazu auch den Beitrag „Emotionaler Therapeutischer Missbrauch„). Dies kann sich sowohl auf Lebewesen, Gegenstände und auf Meinungen beziehen.  Man könnte diese Mechanismen der Psyche auch als Gewahrwerdungsversuche bezeichnen, welche dem Betroffenen die Möglichkeit zum Erkennen eigener Schattenanteile geben soll. Denn dieser kann seine verdrängten Facetten nur außerhalb seiner Selbst im Außen wahrnehmen. Ohne eine gezielte und bewusste Auseinandersetzung kann es kein bewusstes Erkennen oder Integrieren und somit auch keine Ganzwerdung („Individuation“) geben. Dr. Verena Kast, die Leiterin des Züricher C. G. Jung-Instituts, betont in ihren Vorlesungen zum Thema „Schatten“ allerdings, dass wir immer einen Schatten besitzen und ihn niemals ganz integrieren werden. Viele sogenannte „Spirituelle“ seien es nun „Gurus“ oder „Schüler“ übersehen diesen wesentlichen Anteil und können das wesentliche Ziel, trotz jahrelanger Meditation, leider nur verfehlen. Daher benötigen wir in einer zeitgemäßen, integralen Persönlichkeitsentwicklung vor allem die Ermutigung uns unseren eigenen Abgründen und Ängsten zu stellen und diese soweit möglich liebevoll anzunehmen. Daher bietet vor allem die moderne Psychologie und die Arbeit mit dem Inneren Team eine gute Möglichkeit zur Ergänzung bereits bestehender (meditativer) Praktiken und Konzepte.

Innere Familie & Inneres Team – Ordnung, Heilung und Integration

Heilung Innere Familie & Inneres TeamDr. Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse, sprach diesbezüglich bereits 1923 – angelehnt an Platon – vom „Über Ich“, „Ich“ und „Es“. Sein Schüler Carl Gustav Jung entwickelte ebenfalls ein umfassendes Archetypen- und Komplexe-System, welches ebenfalls in die Richtung der inneren Multiplizität geht. Unter „Inneres Team“ (Prof. Friedemann Schulz v. Thun) oder „Inneres Parlament“ (Dr. Gunther Schmidt) versteht man unterschiedliche Persönlichkeitsinstanzen und Persönlichkeitsanteile, die miteinander in Kooperation stehen oder im Widerspruch sind. Der Teilpersönlichkeits-Begriff wurde ertmalig Anfang des letzten Jahrhunderts von Dr. Roberto Assagioli eingeführt. Bekannt geworden ist diese hypnosystemische Art des Herangehens vor allem auch durch Dr. Virginia Satir und Prof. Richard C. Schwartz, der die systemische „Internal-Family-System-Therapy“ (IFS) prägte. Da gibt es starke und schwache, mutige und ängstliche, liebevolle und zornige, kindliche und Erwachsene Facetten.

Merken

Ich bin so Viele – es ist ein Wunder, dass wir alle in ein Auto passen.

Dr. med. Gunther Schmidt

Arzt/ Pionier der Hypnosystemik, Systelios-Klinik & Milton-Erickson-Institut-Heidelberg

Wie Sie harmonischer zusammen spielenWir arbeiten – im Sinne von Melanie Kleins Objektbeziehungs-Theorie – häufig mit internalisierten, holografieähnlichen Repräsentanzen von Familienmitgliedern der eigenen Kindheit. So können die leiblichen Eltern mitunter schon verstorben oder im Altersheim sein – die inneren Elternbilder von damals trägt man allerdings immer noch mit sich herum. Leider sind diese in den seltensten Fällen durchweg positiv besetzt. Meistens ist es eher der Fall, dass Eltern Ihre eigenen, unbearbeiteten Themen unbewusst und ungewollt an Ihre Kinder weitergeben. Auf diesem Wege materialisieren sich die Konflikte dann in den seelischen Instanzen, welche die moderne Psychologie als „Innere Kinder“ bezeichnet. Die Menschen haben ziemlich ähnliche Beziehungen zu ihren jeweiligen Ich-Anteilen, wie ihre Eltern sie zu diesen Anteilen hatten. In der Bibel wird bezüglich der Weitergabe des belastenden Materials auch von „Erbsünde“ gesprochen – im Schamanentum würde man mitunter von „Besetzung“ sprechen. Der Psychoanalytiker, wie der Gestalttherapeut nennt dies „Introjektion“. Sogenannte „Innere Schweinehunde“, „Innere Kritiker“, „Innere Richter“, „Innere Antreiber“, „Innere Verneiner“ oder „Innere Rebellen“ sind die Resultate jener Übernahmen oder einstigen „Selbst-Rettungsversuche“. Dr. Stephen Wolinsky spricht diesbezüglich sogar vom „bösen Inneren Kindteil“ – wobei uns dieser Begriff zu wertend klingt. Als „Innerer Richter“ oder „Innerer Kritiker“ verstehen wir in der inneren Teilearbeit die Instanz(en), welche Sigmund Freud am ehesten mit dem „Über-Ich“ und Fritz Perls mit dem „Top-Dog“ in Verbindung gebracht haben.

Inner-Team-Focusing®: Arbeit mit destruktiven inneren Anteilen & Facetten

Diese oftmals als eher hemmend oder gar destruktiv erlebten Anteile kennt sicherlich jeder von uns, der durch eine klassische Kindheit der Neuzeit gegangen ist. Aber auch in den alten Kulturen scheint es sehr starke Kritikerstimmen gegeben zu haben, die sich häufig in Tabus, dämonenhaften Projektionen und Visionen geäußert haben. Wofür kann uns der bewusste Umgang in der heutigen Zeit mit den inneren Richtern und Kritikern behilflich sein?  Nun, die Antwort fällt recht einfach aus: Wenn wir uns eben dieser innerer Manageranteile bewusst(er) werden, bekommen wir ein viel deutlicheres Bild von deren eigentlicher Motivation. Denn jene Facetten von uns selbst werden nicht selten von einer alten Angst oder von konditioniertem Unbehagen angetrieben. Die den inneren Richtern und Kritikern zugrunde liegenden Phänomene wollen oftmals einfach nur gesehen, gewürdigt und gehalten werden, um auf diese Weise ein Stück weit losgelassen werden zu können. In Folge dessen müssen diese inneren Anteile welche uns entweder massiv zu noch mehr Leistung antreiben, oder möglicherweise davon abhalten wirklich – in unserem eigenen Sinne – erfolgreich im Leben zu werden, nicht mehr permanent auf unsere „innere Bühne“ stürmen um uns die „rote Karte“ zu zeigen. Letzteres bedeutet auch, dass wir uns weniger mit kritischen inneren Botschaften wie bspw. „Du musst!“, „Du sollst!“ oder „Wenn nicht dann!“ auseinandersetzen müssen. Das wiederum macht das Leben, zumindest mittel-langfristig, einfach einfacher und substantieller. Dieser Übertragungsprozess setzt sich in der Regel so lange innerfamiliär fort, bis einer in den nachfolgenden Generationen aufwacht und beginnt die Wunden zu heilen. Dies kann generationsübergreifend und stellvertretend in beide Richtungen geschehen, dass ist die „Frohe Botschaft“ des ITF.

Jhankri: Danashing TamangHier sehen wir also eine weitere deutliche Parallele des systemischen Arbeitens und dem Modell „Inneres Team“ mit den Heilungsmethoden der traditionellen Kulturen. Denn auch dort wird mit der gesamten Familie gearbeitet – oftmals ebenso stellvertretend. Weitere Parallelen finden wir bei den Konzepten vom „Inneren Helfer“ oder „Sicheren Ort“. Beide entstammen den inneren Reisen des Schamanen (Mehr dazu in unserer Level 3-Ausbildung). Wir finden vieles, unter anderem Namen in den modernen Therapie-Konzepten wieder. Letztlich nur ein Zeichen dafür, dass alles weiter zusammenwächst und das, dass „alte Wissen“ auf verschlungenen Wegen wiederkommt. So oder so, geht es dabei immer um den Versuch das größtmögliche Maß an Harmonie herzustellen. Eine Harmonie, die sich vom Innen auf das Außen überträgt – ob man dies forciert oder nicht.  In diesem Sinne kann ein jeder seinen Anteil zu einer heileren (Um)Welt besteuern.

Weitreichende Einsatzmöglichkeiten & Ergänzungen zu bestehenden Methoden

Die Arbeit mit dem Inner-Team-Focusing® (ITF) ist universell einsetzbar und bereichert grundsätzlich jedwedes Verfahren. Das ITF erweist sich vor allem bei folgenden Themen/Problemen als hilfreich:

– Therapeutische Professionalisierung durch persönliche Quantensprünge, dank integraler De-Hypnose und Bewusstseinsschulung

– Hypnosystemische Aufstellungsarbeit mit Familien, Teams und Einzelpersonen (Heilung von Beziehungsstrukturen)

– Verständnis die Landkarten des inneren und äußeren Netzwerks (Distanz durch Meta-Ebene)

– Charakteranalyse-Tools und Transformation hinderlicher Persönlichkeitsfacetten/ Ego-Strukturen

– Befreiung von zerstörerischen Introjekten und Inneren Kritikerstimmen

– Heilung destruktiver Liebes- und negativer Familienbeziehungen

– Selbst-Bewusstsein, Selbst-Erkenntnis und Selbst-Kompetenz erweitern  (Verständnis für innere Widersprüchlichkeiten)

– Lösungsfindung in beraterischen Zwickmühlen, klassischen Double-Binds und energiezehrenden Pattsituationen (Sucht/ Trennung/ Jobwechsel etc.)

– Wechsel vom Kopf(-Denken) zum Körper(-Gefühl) (Vertiefung des Erlebens/ Bewusstseins)

Zielgruppen für die Inner-Team-Focusing®-Ausbildung

– Hypnosetherapeuten und Hypnose-Berater die ihrer Technik einen soliden Boden geben wollen

– Pädagogen & Erzieher die mehr über Systemstrukturen verstehen möchten

– Psychologen & Therapeuten die nicht auf extrem hilfreiche Ansätze verzichten wollen

– Supervisoren & Mediatoren die Zwickmühlen einfach satt haben

– Trainer & Coaches die den Überblick behalten möchten

– Lebensberater & Heiler die auf fundiertes Wissen zurückgreifen wollen

– Manager & Personaler mit denen eine positive Veränderung einhergehen soll

– Mediziner & Heilpraktiker die bei ihren Patienten immer wieder (selbst auch) an Grenzen stoßen

Natürlich können auch alle, die sich hier nicht unbedingt angesprochen fühlen, an der Ausbildung teilnehmen.

DeHypnose-DVD

Vom 2017er Infomed-Weltkongress der Ganzheitsmedizin in München gibt es einen Vortragsmitschnitt auf DVD – weitere Infos dazu erhalten Sie hier: Zur DVD-Info >>

Merken

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ITF-Focusing-Demo

Live-Session auf dem ITF-Seminar.

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Inner-Team-Focusing®

ITF-Retreat am Benediktushof.

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DeHypnose

Was verstehen wir unter DeHypnose?

Schreiben Sie uns einfach und erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten.

© freiraum-Institut (FRI) (Konzept von Jörg Fuhrmann) – Teilen ausdrücklich erwünscht.

“freiraum-Institut – Hypnose & Coaching®”, “Inner-Team-Focusing® (ITF)” & “Hypnofree-Cellenergy®” sind im Handelsregister eingetragene Marken.

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