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freiraum-Methodenlexikon - Holotropic Breathwork™ - Schweiz & Deutschland

Erfahren Sie mehr über Holotropes Atmen nach Prof. Stanislav Grof und Dr. (h.c.) Christina Grof, welche wir ab 2017 am Bodensee und im Raum Schaffhausen, Thurgau, Zürich, St. Gallen, Baden-Württemberg & Bayern anbieten. 

Die Erinnerung an die schreckliche und höchst unangenehme Situation, der wir bei der Geburt ausgesetzt waren, bleibt in unserem Organismus lebendig. Sie übt zeitlebens einen sehr nachhaltigen Einfluß auf uns aus, sofern sie nicht voll bewußtgemacht und in der inneren Selbsterforschung durchgearbeitet wird. Vieles, was wir im Leben tun, und wie wir es tun, läßt sich als verspätetes Bemühen begreifen, mit dieser unvollständigen «Gestalt» der Geburt und der damit verbundenen Furcht vor dem Tod fertig zu werden.

Prof. Dr. Stanislav Grof (Kalifornien - USA)

Psychiater/ Begründer Holotropes Atmen & Transpersonale Psychotherapie


freiraum-Methodenlexikon

Holotropic Breathwork™ & Holotropes Atmen nach Stan Grof im Raum Bodensee, Schaffhausen, Thurgau, Zürich, St. Gallen, Aargau, Baden-Württemberg & Bayern


Holotropes Atmen (engl: „Holotropic Breathwork™“) ist eine therapeutische und transpersonale Methode, die seit 1982 von Prof. Dr. Stanislav Grof und Dr. (h.c.) Christina Grof weltweit unterrichtet worden ist. Sie basiert auf den jahzehntelangen, therapeutischen Erfahrungen und Studienergebnissen aus tausenden von klinischen LSD-Sitzungen, die der Psychiater Stanislav Grof u.a. seit den 1950er Jahren an Forschungseinrichtungen in der Tschechei und in den USA durchführte. Auf den dort erlangten Erfahrungen und Erkenntnissen über eine neue „Kartographie der menschlichen Psyche“ basiert auch das nach den Grofs benannte Konzept der „Spirituellen Krise„.

Meeting & Interview with Stan... Mittels vertiefter und beschleunigter/ vertiefter Atmung und evokativer Musik werden beim holotropen Atmen auch die zutiefst unzugänglichen und unbewussten, Schichten der Psyche zugänglich und erlebbar gemacht – „Holotrop“ bedeutet: „Hinbewegung zur Ganzheit“ (griechisch: holos „ganz“/ trepein „hinführen“) und steht im Gegensatz zum alltäglichen „Hylotropen Bewusstsein“ (griechisch: hylé „Materie“).  Somit kann es – vor allem dann, wenn sprachliche oder auch hypnotische Techniken an ihre Grenzen stoßen – eine enorme Hilfe für Menschen in persönlichen Krisen, bei psychospirituellen Fragestellungen (bspw. Sinnfragen, Transgenerationale Themen, Transpersonale Erfahrungen, Nahtoderfahrungen, energetische Aspekte etc.) sowie bei biographischen, psychischen und psychosomatischen Problemem, Verpanzerungen, Blockierungen, Stauungen und Konflikten bedeuten.

holotropic Breathwork SchweizHolotropes Atmen eignet sich ferner für suchende und mutige Menschen, die ihre eigenen Grenzen bewusst erweitern, die Alltagserfahrung ausdehnen und die Tiefenschichten eigener Selbstbegrenzungen sowie des Seins an sich erforschen wollen. Durch eine humanistische Haltung der achtsamen und wertfreien Offenheit wird es den Teilnehmern/Innen ermöglicht, aufsteigende Gefühle, Emotionen, Bilder und Impulse frei auszudrücken und somit vorhandene geistig-seelische Verpanzerungen und angestaute körperliche Blockaden, die möglicherweise auch mit bestimmten psychischen Störphänomenen in Verbindung stehen, bewusst wahrnzunehmen, Gestalt zu verleihen und somit ggf. zu lösen.

Begleitung & Integration holotropen Atmens

Holotropic Breathwork Mandala– Je nach Seminarthema und -struktur thematische Ausrichtung und Inhalte (bspw. Tod, Trauer, Sexualität, Wut, Angst, Liebe, Transgenerationales Trauma etc.)

– Je nach Seminarthema und Ausrichtung ggf. weitere Tage mit zusätzlichem Angebot (bspw. Maskenarbeit/ Systemaufstellung/ Trancehaltungen/ Schwitzhütte etc.)

– Begleitung durch langjährig beim „Grof Transpersonal Training“ und/ oder durch Stan Grof persönlich, ausgebildete Facilitatoren/ Assistenten

– Kontinuierliche Begleitung während des holotropen Atmens durch einen eigenen Beisitzer („Sitter“)

– Auf Wunsch des Atmers körpertherapeutische Intervention während der holotropen Atemsitzungen

– Befindlichkeitsrunden und Sharings zu eigenen Fragestellungen/ Prozessen vor und nach dem holotropen Atmen

– Optionales intuitives Ausdrucksmalen (Mandala-Malen ohne künstlerischen Anspruch) nach dem Atemprozess

– Integrationsrunden und optionale Einzel-Nachbetreuung im freiraum-Institut sowie Online

Holotropes Atmen-Erfahrungskategorien (nach Grof)

A prophetic Vision?1. Körperliche Empfindungen (physische/ energetische/ sensorische Wahrnehmungen)
2. Biografische Erfahrungen (Ereignisse des eigenen Lebenswegs und der eigenen Geschichte)
3. Perinatale Erfahrungen (Wiedererleben und symbolische Erfahrungen rund um die eigene Schwangerschaft und die geburtliche Lebensprägung, welche somit ggf. verändert/ korrigiert werden kann) (Zum Geburtstrauma-Artikel >>)
4. Transpersonale Erfahrungen (Erleben jenseits des alltäglichen raum-zeitlichen Bewusstseins/ mystische Gipfelerfahrungen/ sinnstiftende Erfahrungen/ außerkörperliche Erfahrungen/ Kontakt mit Verstorbenen, Pflanzen, Tieren etc.)

Wir konnten wiederholt die Beobachtung von Wilhelm Reich bestätigen, daß psychische Widerstände und Abwehrmechanismen über die Blockierung des Atems wirken. Die Atmung nimmt unter den physiologischen Körperfunktionen eine deutliche Sonderstellung ein. Sie ist eine autonome Funktion, kann aber leicht durch den Willen beeinflußt werden. Die Beschleunigung des Atemrhythmus und die Erhöhung der Wirksamkeit des Atmens baut in der Regel die psychischen Abwehrmechanismen ab und bewirkt eine Freisetzung und Bewußtwerdung unbewußten (und überbewußten) Materials.

Prof. Dr. Stanislav Grof (Kalifornien - USA)

Psychiater/ Begründer Holotropes Atmen & Transpersonale Psychotherapie

Holotropes Atmen als Bewusstwerdungsweg/ spiritueller Übungsweg

 Holotropes-Atmen-Bodensee-Zürich-SchaffhausenHolotropes Atmen verkörpert ebenfalls die (spirituelle) Praxis des „inneren Wegs“ welcher wiederum eine Metapher für die sogenannte „Heldenreise“ (Campbell) oder „Individuation“ (Jung) auf dem Weg zu neuen Ebenen des Bewusstseins und der tieferen Selbsterkenntnis ist. Der innere Weg des „Helden“ oder der „Heldin“ ist heutzutage zumindest vordergründig ein anderer, als noch in den alten Kulturen, in denen dieses Prinzip von Ethnologen und Mythologen als erstes entdeckt und beschrieben worden ist. Unsere heutigen Unterweltfahrten ereignen sich häufig mitten im Alltag und Berufsleben, weniger im Dschungel oder in abgelegenen Höhlen. Dennoch laufen dahinter, also im Inneren, ähnliche Prozesse ab, wie zu den Zeiten der archaischen Bewusstseinsebenen und Kulturen. Daher ist es besonders hilfreich diese Strukturen in Psyche und Bewusstsein besser zu verstehen und sich somit selbst bewusster zu werden. In diesem Sinne sagte, Dr. Stanislav Grof: „Wer sich umfassend weiterentwickeln will, muss die Faktoren identifizieren und integrieren, die den negativen Konstrukten in seinem Unterbewusstsein zugrundeliegen.“

 Holotrope-AtemtherapieDer Wunsch nach umfassender Selbsterkenntnis ist, wie wir wissen, keine Erfindung der modernen Neurowissenschaft. Die Tradition der meditativen inneren Schau, verbunden mit den mythologischen Lebenskonzepten reicht zurück in die Anfänge der Menschheit, sowie in das alte Ägypten, die griechische Antike und deren kollektive Initiationsweihen und natürlich auch in die westlichen und östlichen Weisheitslehren. Man findet indes Belege auf allen Kontinenten und zu allen Zeiten für entsprechende Bewusstseinsrituale, Einweihungen, Meditationstechniken und mystische Praktiken, die sich allesamt unabhängig voneinander, auf ähnliche Weise entwickelt und Jahrtausende überdauert haben. Ein Rūmī-Zitat aus dem 13. Jahrhundert legt darüber eindrückliches Zeugnis ab: „Warte, bis Du in Dich selber blickst – Erkenne, was dort wächst. O Suchender. Ein Blatt in diesem Garten bedeutet mehr als alle Blätter, die im Paradies Du findest.“

Holotropes Atmen SchweizAuch der heutige Mensch ist folglich nicht nur ein (spirituelles) Wesen, im Sinne eines Sinn- oder Wahrheitssuchers, er ist auch eine mythologisches Existenz, der es nach transpersponaler Erfahrung, Ritual, Trance und Transzendenz verlangt. Daher „benötigt“ er, der Mensch, auch heute noch – und zwar aktueller denn je – bestimmte Erfahrungsräume und -ebenen, die es ihm ermöglichen mit seinem tieferen Seelenkern in Kontakt zu gelangen. Zweifelsohne stellt sich mit einer derartigen Schulung, Reifung und Vertiefung des eigenen Bewusstseins Vieles von dem, was man möglicherweise lange vergeblich gesucht hat, anscheinend wie von „alleine“ ein, da der Mensch beginnt sein Leben im gegenwärtigen Augenblick des „ewigen JETZT“ zu verorten und anzunehmen. Der Weg den die holotrope Atemtherapie geht, ist genau dieser Weg.

Holotropes-Atmen-Kontraindikationen

Holotropes AtmenHolotropes Atmen kann sowohl körperlich, als auch psychisch recht anspruchsvoll und herausfordernd sein. Daher bedarf es einer entsprechenden physischen Belastbarkeit und psychischen Grundstabilität. Für Schwangere ist es folglich ebenso wenig geeignet, wie bei Glaukom-Erkrankungen, Aneurysma oder schweren Herz-Kreislaufbeschwerden. Wer außerdem unter Asthma, Bluthochdruck, oder Epilepsie leidet, in den letzen 6 Monaten eine Operationen überstehen musste, oder von schweren Knochen-/ Gelenksproblemen/ schweren Infektionen/ einer akuten Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis/ schweren Persönlichkeits-Strukturdefiziten oder einer psychiatrischen Krankheitsgeschichte betroffen ist, muss seine Teilnahme vor Kursbeginn mit seinem behandelnden Arzt besprechen und die Kursleitung im Vorfeld darüber informieren. Jeder Teilnehmer erhält vor einer Sitzung/ einem Seminar einen entsprechenden medizinischen Anamnese-Fragebogen. Durch das Holotrope Atmen werden keine Pathologien geheilt, sondern Entstehungszusammenhänge erkundet. Dabei gewinnen die Menschen ihre Autorität und Würde über das eigene Wachstums- und Selbstheilungspotenzial zurück.

Die absolvierten Atem-Workshops mit Dr. med. Friederike Meckel-Fischer können auf unsere Level-3-Ausbildung in Transpersonaler Psychologie & Trancetherapie sowie für die EUROTAS-Zertifizierung angerechnet werden. Bezahlung ist außerdem mit BiCoin und DASH-Coin möglich.

© freiraum-Institut (FRI) (Artikel von Jörg Fuhrmann) – Teilen ausdrücklich erwünscht.

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Dr. med. Friederike Meckel-Fischer

Dr. med. Friederike Meckel-Fischer

Ärztin/ Psychotherapeutin in Zürich

Grof Holotropic-Breathwork™ Certified Facilitator seit über 25 Jahren

Jörg Fuhrmann (Schweiz)

Jörg Fuhrmann (Schweiz)

Leiter freiraum-Institut/ Promotionsstudium/ Board of Directors (EUROTAS) / Supervisor

Seit 2008 im Grof-Training – Assistenz bei Friederike Meckel-Fischer

Archetypische Bilder von bestimmten Gottheiten können auch außerhalb von Tod- und Wiedergeburtserlebnissen auftauchen, nämlich im Rahmen psychedelischer oder holotroper Erfahrungen, die reinen transpersonalen Charakter haben.

Prof. Dr. Stanislav Grof (Kalifornien - USA)

Psychiater/ Begründer Holotropes Atmen & Transpersonale Psychotherapie

Literatur & Artikelquellen zum Holotropen Atmen:

Alberti, Bettina, 2005, Die Seele fühlt von Anfang an – Wie pränatale Erfahrungen unsere Beziehungsfähigkeit prägen, Kösel

Janus, Ludwig, 2000, Die Psychoanalyse der vorgeburtlichen Lebenszeit und der Geburt, Psychosozial-Verlag

Janus, Ludwig, 2000, Der Seelenraum des Ungeborenen – Pränatale Psychologie und Therapie, Patmos

Galuska, Joachim/ Pietzko, Albert, 2005, Psychotherapie des Bewusstseins – Spirituelle und transpersonale Dimension der Psychotherapie, Kamphausen

Graber, Gustav, Hans, 1975, Pränatale Psychologie – Die Erforschung vorgeburtlicher Wahrnehmung und Empfindung, Kindler

Grof, Stanislav/ Grof Christina, 2013, Holotropes Atmen – Eine neue Methode der Selbsterforschung und Therapie, Nachtschatten

Grof, Stanislav, 2012, Healing our Deepest Wounds – The Holotropic Paradigm Shift, Stream of Experience

Grof, Stanislav, 2008, Impossible – Wenn das Unglaubliche passiert, Kösel

Grof, Stanislav (u.a.), 2003, Wir wissen mehr als unser Gehirn – Die Grenzen des Bewusstseins überschreiten, Herder

Grof, Stanislav, 2002, Die Psychologie der Zukunft: Erfahrungen der modernen Bewusstseinsforschung, Edition Astroterra

Grof, Stanislav/ Laszlo, Ervin/ Russel, Peter, 1999, Die Bewusstseins-Revolution, Riemann

Grof, Stanislav, 1997, Kosmos und Psyche, Fischer

Grof, Stanislav, 1994, Totenbücher – Bilder vom Leben und Sterben, Kösel

Grof, Christina, 1994, Sehnsucht nach Ganzheit – Der spirituelle Weg aus der Abhängigkeit, Kösel

Grof, Stanislav/ Grof, Christina, 1991, Die stürmische Suche nach dem Selbst, Kösel

Grof, Stanislav/ Grof, Christina (Hrsg.), 1990, Spirituelle Krisen – Chancen der Selbstfindung, Kösel

Grof, Stanislav, 1988, Die Chance der Menschheit – Bewusstseinsentwicklung der Ausweg aus der globalen Krise, Kösrl

Grof, Stanislav, 1987, Das Abenteuer der Selbstentdeckung – Heilung durch veränderte Bewusstseinszustände, Rororo

Grof, Stanislav, 1987, Kosmos und Psyche – An den Grenzen menschlichen Bewusstseins, Krüger

Grof, Stanislav., 1985, Geburt, Tod und Transzendenz – Neue Dimensionen der Psychologie, Kösel

Grof, Stanislav, 1975, Topographie des Unbewussten, Klett-Cotta

Jahrsetz, Ingo, Benjamin, 1999, Holotropes Atmen – Psychotherapie und Spiritualität, Leben lernen 129, Klett-Cotta

John, Klaus, 2009, Eine Reise nach Innen, Nachtschatten

Loomans, Pieter, 1999, Meditation und Transpersonale Psychotherapie, ViaNova

Rank, Otto, 2007, Das Trauma der Geburt: und seine Bedeutung für die Psychoanalyse, Bibliothek der Psychoanalyse, Bibliothek der Psychoanalyse

Sparks, Tav, Doing Not Doing – A Facilitator´s Guide to Holotropic Focused Body Work, GTT

Tarnas, Richard, 2006, Cosmos and Psyche – Intimations of a new World View, Viking

Taylor, Kylea, 2003, Holotropic Breathwork™ – Selected Articles from a Decade of The Inner Door, Hanford Mead

Taylor, Kylea, 1991, Holotropic Breathwork™ – Facilitators Manual, Hanford Mead

Walch, Sylvester, 2002, Dimension der menschlichen Seele – Transpersonale Psychologie und holotropes Atmen, Patmos

Young, Arthur, 1987, Der kreative Kosmos – Wendepunkt der Evolution, Kösel

Links original Holotropic Breathwork™:

Schweizerische Vereinigung für holotrope Atemtherapie >>

The Stanislav & Christina Grof Foundation >>

Prof. Dr. Stanislav Grof >>

:

Dr. Friedericke Meckel-Fischer

Dr. med. Friederike Meckel-Fischer im Dialog.

:

Prof. Dr. Stanislav Grof

Explanation of the perinatal Matrizes.

:

Jörg Fuhrmann

Das Trancedefizit des modernen Menschen.

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